Lebenslauf

Der Lebenslauf ist das Herzstück deiner Bewerbung!

Wenn deine Bewerbungsmappe dem zuständigen Bearbeiter in einem Unternehmen vorliegt, wird sich dieser zuerst den Lebenslauf anschauen, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

Der Lebenslauf muss deshalb auf jeden Fall alle Qualifikationen enthalten, die in der Stellenbeschreibung gefordert wurden. Außerdem ist es wichtig, hier auf Vollständigkeit zu achten und er gehört an die zweite Stelle in der Bewerbungsmappe.

Es ist auf jeden Fall zu vermeiden, eine erkennbar lieblos kopierte Vorlage zu verwenden. D.h. nicht, dass du keine Vorlagen verwenden darfst aber achte unbedingt darauf, der Vorlage eine persönliche Note zu verleihen.

Sei vor allem sparsam mit Farben und Hintergrundmustern. Erst recht bei Bewerbungen in konservativen Branchen. Der tabellarische Lebenslauf sollte nicht mehr als insgesamt 3 Farben haben. Er ist die Krönung deiner Bewerbungsmappe.

Was aber machen, wenn Lücken im Lebenslauf vorhanden sind, weil du dich z.B. für ein falsches Studienfach entschieden hast? Ein Jahr später musstest du aber feststellen, dass das nicht das geeignete Studium war und hast es deshalb abgebrochen. Der Studienabbruch ist Gott sei Dank keine Lücke, wenn beschrieben wird, wie du dich danach umorientiert und aktiv um Alternativen bemüht hast. Es ist allerdings extrem wichtig, hier ehrlich zu sein und gute kurze Erklärungen dazu zu schreiben. Die meisten Fach- und Führungskräfte haben heute auch die eine oder andere Lücke. Also, kein Problem!

Eine vorübergehende Arbeitslosigkeit in der Vergangenheit sollte auch nicht verschwiegen werden. Falls die Arbeitslosigkeit immer noch aktuell ist, dann schreibe bitte nicht, dass du arbeitslos bist, sondern bezeichne dich lieber als arbeitsuchend! Das klingt aktiver. Vor allem Fortbildungen lohnen sich während beschäftigungsloser Zeiten. Das können auch das Erstellen eines eigenen Blogartikels oder Weiterbildungen im Internet sein.

Manche Lücken und Umwege im Lebenslauf signalisieren nämlich auch: Derjenige hatte Mut, schreckt nicht vor Veränderungen zurück, konnte Erfahrungen sammeln und hat auch keine Angst vorm Scheitern.

Auch wenn der Einstieg in das Berufsleben länger dauert als geplant, nehmen das einem die wenigsten Unternehmen übel. Gerade Berufseinsteiger genießen  eine verlängerte Schonfrist von bis zu einem halben Jahr, die dann allerdings mit Praxistagen oder Praktika sinnvoll gefüllt werden sollten.

Dann gibt es noch die anderen Situationen, also jene Lücken im Lebenslauf, die sich nicht so leicht erklären lassen. Wie damit umgehen?

Bei unverschuldeter Kündigung reicht es den Zeitraum aufzuschreiben und aus welchen Gründen die Firma, in der du gearbeitet hast, geschlossen wurde (Insolvenz, Ruhestand usw.).

Wenn du verschuldet gekündigt wurdest, wird es da schon schwieriger. Erwähne die Kündigung, mehr nicht. Hüten dich vor Erklärungen oder Rechtfertigungsversuchen. Die haben im Lebenslauf nichts verloren und wirken immer negativ. Das Arbeitsverhältnis endete dann und dann. Punkt.

Schreibe am Ende bitte nur relevante Fort- und Weiterbildungen auf, die entweder die Lücken im Lebenslauf füllen oder die für die neue Stelle relevant sind. Hier kannst du auch eine Zusammenfassung schreiben. Füge nur die wichtigsten Fortbildungsnachweise bei und erkläre, dass du bei Bedarf die anderen gern nachreichst.

Hier Download verschiedener Lebenslaufvorlagen zum ändern!

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