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15. Januar 2019
Der Lebenslauf?
30. August 2019

Sobald du weißt, dass dein Arbeitsverhältnis endet, ist es ratsam, sich sofort bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitssuchend zu melden. Damit wird die verbleibende Zeit sinnvoll genutzt und eine drohende Arbeitslosigkeit kann vielleicht noch verhindert werden. Du kannst dich hier online arbeitssuchend melden:
https://anmeldung.arbeitsagentur.de/portal

Solltest du dennoch keine neue Arbeitsstelle gefunden haben, ist es erforderlich sich sofort am ersten Tag ohne Beschäftigung arbeitslos zu melden, damit du später rückwirkend Geld erhälst . In Deutschland bist du gesetzlich verpflichtet, dich arbeitslos zu melden, sobald du deinen Job verloren hast. Die Arbeitslosmeldung ist jedoch keine Garantie dafür, dass du auch Geld vom Staat bekommst.

Die zuständige Dienststelle findest du hier:
https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/metasuche/suche/dienststellen Persönlich erreichst du eine Ansprechpartnerin, einen Ansprechpartner unter folgender Telefonnummer:
0800 4 555500 (gebührenfrei)

Diese Dokumente solltest du mitbringen:

  • Personalausweis oder
  • Reisepass mit Meldebestätigung, Aufenthaltserlaubnis, Arbeitserlaubnis
  • Sozialversicherungsausweis
  • Kündigungsschreiben/ Arbeitsvertrag
  • Lebenslauf

Das Wichtigste für arbeitslose Studentinnen und Studenten

  1. In der Regel besteht leider kein Anspruch auf Hartz 4 als Student – oder auf Arbeitslosengeld allgemein.
  2. Studieren und gleichzeitig Hartz 4 zu beziehen ist nur in Ausnahmefällen möglich, und dann werden meist auch nur einzelne Leistungen erbracht.
  3. Die Grundsicherung kann als Student jedoch in der Übergangszeit von einem Studium zum anderen regulär gewährleistet werden.

Wer hat Anspruch auf Harz 4

Antrag stellen
Antrag stellen

Harz 4 ist eine Grundsicherung, die in Deutschland allen Arbeitssuchenden, die kein Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, ein Leben in Würde ermöglichen soll.
Die Hartz-4-Leistungen dienen zur Deckung des Lebensunterhaltes. Ziel ist es, dass betroffene Menschen schnell wieder einen neuen Job finden, Doch hat eigentlich jeder Mensch automatisch Anspruch auf das Arbeitslosengeld 2?

Verliert ein Arbeitnehmer seinen Job, kann dieser in aller Regel zunächst Arbeitslosengeld I (ALG I). Ab 36 Monaten Tätigkeit kannst du 18 Monate lang Arbeitslosengeld beziehen, wenn du das 55. Lebensjahr vollendet hast. Ab 58 Jahren und 48 Monaten Beitragszahlung besteht ein Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld.  Bist du jünger als 50, bekommst du höchstens 12 Monate lang Arbeitslosengeld. Nach dem Ende des Anspruchs ist der Bezug von Arbeitslosengeld II möglich, auch bekannt als Hartz 4

Doch wer hat eigentlich Anspruch auf die monatliche Unterstützung vom Jobcenter? Die Antwort ist in § 7 Absatz 1 Sozialgesetzbuch II (SGB II) definiert. Demnach muss der Arbeitslose folgende Voraussetzungen erfüllen, damit ein Anspruch auf Arbeitslosengeld 2 besteht:

  • Vollendung des 15. Lebensjahres
  • Erwerbsfähigkeit (der Betroffene kann nicht mehr als drei Stunden am Stück täglich arbeiten)
  • Hilfebedürftigkeit (der Lebensunterhalt kann nicht aus eigenen Mitteln bestritten werden)
  • Gewöhnlicher Aufenthalt liegt in Deutschland

Hilfebedürftig bedeutet, dass das Einkommen einer Bedarfsgemeinschaft unter dem Existenzminimum liegt und der Lebensunterhalt nicht ausreichend aus eigenen Mitteln aufgebracht werden kann.

Erwerbsfähig bedeutet, dass jemand nicht wegen einer Krankheit oder einer Behinderung keine Arbeit aufnehmen kann. Wer nicht erwerbsfähig, aber leistungsberechtigt ist, kann Sozialgeld erhalten.

Einkommen und Vermögen

Arbeitslosengeld II bekommen nur hilfebedürftige Personen. Daher müssen alle Antragsteller zuerst Ihre eigenen Mittel einsetzen, bevor sie finanzielle Hilfe erhalten. Wenn Einkommen vorhanden ist oder du über ein Vermögen verfügst, ist damit erst einmal der Lebensunterhalt zu sichern, wenn Freibeträge überschritten werden.

Einkommen

Einkommen ist grundsätzlich jede Einnahme in Geld, die du bekommst. Zum Einkommen gehören beispielsweise

  • Einnahmen aus nichtselbstständiger und selbstständiger Tätigkeit,
  • Entgeltersatzleistungen wie Arbeitslosengeld, Elterngeld oder Krankengeld,
  • Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung,
  • Unterhaltsleistungen, Kindergeld, Renten,
  • Kapital- und Zinserträge,
  • einmalige Einnahmen (zum Beispiel Steuererstattungen, Abfindungen, Erbschaften),
  • Berufsausbildungsbeihilfe, Ausbildungsgeld, BAföG.

Vom Einkommen zieht Ihr Jobcenter unter anderem Freibeträge und Ausgaben ab.

Vermögen

Zum Vermögen zählt alles, was dir gehört und in Geld messbar ist, beispielsweise

  • Bargeld,
  • Sparguthaben, Sparbriefe, Wertpapiere,
  • Sachen (wie beispielsweise Fahrzeuge oder Schmuck),
  • Kapitallebensversicherungen,
  • Haus- und Grundeigentum, Eigentumswohnungen.

Beim Vermögen berücksichtigt das Jobcenter dein eigenes verwertbares Vermögen und das Vermögen deiner Bedarfsgemeinschaft. Verwertbar ist Vermögen, wenn es für den Lebensunterhalt verwendet werden kann.

Wie auch beim Einkommen gibt es beim Vermögen verschiedene Freibeträge. Sie hängen von der Vermögensart ab.

Informiere dich bitte genauer über Einkommen und Vermögen (zum Beispiel Freibeträge) im Merkblatt Arbeitslosengeld II / Sozialgeld, Kapitel 9.

Wir haben zum Thema Arbeitslosigkeit und Arbeitslosigkeit verhindern einen Ratgeber zusammen gestellt, der extrem wirksame Lösungswege zeigt und auch vor unkonventionellen Methoden nicht zurück schreckt.

Wenn der Job endet
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